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KOS Schriften 10 |
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Yvonne Weigelt Stereotype Forschungsstand Konnte man vor ungefähr 10 Jahren noch behaupten, dass das Thema Trainerinnen im Sport im deutschsprachigen Raum kaum behandelt wurde, so gibt es inzwischen Untersuchungen, welche die Ursachen der Unterrepräsentanz von Trainerinnen in mancherlei Hinsicht verdeutlichen. Blickt man auf die Ergebnisse dieser Studien, so besteht ein Konsens darüber, dass Trainerinnen im Leistungssport erheblich unterrepräsentiert sind. Die Untersuchungen von Willmann/Zipprich (1995), Zipprich (1998), Gieß-Stüber (1996 und 1998) belegen, dass Trainerinnen in den Sportarten Basketball, Handball, Tennis und Volleyball selten zu finden sind. In diesen Studien wird die Annahme, dass Trainerinnen vor allem auf den unteren Leistungsniveaus aktiv und im Spitzenbereich kaum zu finden sind, bestätigt. Gieß-Stüber zeigt auf, dass in den Sportarten Tennis und Basketball der Beruf der Trainerin hauptsächlich von Frauen ohne Paarbeziehung und Kinder sowie von Spielerinnen des höchsten Leistungsniveaus ausgeübt wird. Als weitere Barrieren für die Ausübung einer Trainerinnentätigkeit werden hier, untersucht mittels Fragebögen und qualitativer Interviews, die schlechten Verdienstmöglichkeiten im Frauensport, die fehlende Akzeptanz von Trainerinnen und das damit einhergehende geringe Medieninteresse genannt. Weitere Untersuchungen beinhalten eine Beschreibung von Trainerausbildungen für Frauen (Zipprich 1995 u. 1998; Benning 1996) und eine Bestandsaufnahme des Trainerinnenanteils auf den Lizenzstufen des Niedersächsischen Volleyballverbandes (Willmann/Zipprich 1995). In einer international angelegten Interviewstudie wurden Fußballerinnen aus dem Spitzenbereich in Norwegen, Schweden, den USA und Deutschland danach befragt, ob und in welchem Maße für sie das Geschlecht von Trainern eine Rolle spielt (Fasting/Pfister 2000). Ein Ergebnis der Befragung beinhaltete, dass die Spielerinnen sowohl positive als auch negative Erfahrungen mit Trainerinnen und Trainern haben. Sie bevorzugen jedoch größtenteils Trainerinnen, vor allem weil sie deren Führungsstil als angenehmer empfinden. Allerdings werden Trainerinnen anfänglich meistens mit Skepsis und Vorurteilen seitens der Spielerinnen konfrontiert. Außerdem werden einzelne Trainer als zu autoritär eingestuft. Die Studie zur Unterrepräsentanz von Trainerinnen im Spitzensport von Cachay/Bahlke (2003) bildet die neuste Referenz für Aussagen über die Exklusionsgründe von Trainerinnen im Spitzensport. In der theoriegeleiteten, systematischen Untersuchung nehmen Cachay/Bahlke die gesellschaftlichen, organisationalen, interaktionalen und individuellen Ursachen der Marginalität von Trainerinnen unter Berücksichtigung der spezifischen Kontextbedingungen des Sports und der einzelnen Sportarten unter die Lupe. Mittels quantitativer Befragungen und einer qualitativen Interviewstudie werden Barrieren, die Trainerinnen überwinden müssen, ebenso wie unterstützende Faktoren untersucht. Letzteres wurde in vorhergehenden Studien nicht berücksichtigt, ist aber notwendig, um positive Bedingungen zu erfassen, die zukünftig gefördert werden sollen. Zudem wird das Spektrum der Sportarten erweitert, sodass zwei Mannschaftssportarten (Volleyball und Fußball) und zwei Individualsportarten (Leichtathletik und Gerätturnen) im Zentrum der Befragung stehen. Die Untersuchung schließt eine weitere Forschungslücke, indem sie nicht nur die Betroffenen selbst befragt, sondern auch die Perspektiven weiterer Akteure des Sports mit einbezieht. So werden Athletinnen, Athleten, Funktionärinnen und Funktionäre bezüglich der Akzeptanz von Trainerinnen befragt. Einer der zentralen Befunde ist, dass Trainerinnen als Ausnahmeerscheinungen wahrgenommen werden und eine Sonderrolle einnehmen. Dies scheint das Interesse bei Mädchen und Frauen, die potenzielle Kandidatinnen für die Trainerinnenrolle sind, zu hemmen. Aus diesen Erkenntnissen werden Lösungsvorschläge generiert, um die beschriebenen Barrieren zu überwinden, die Arbeitsbedingungen von aktiven Trainerinnen zu verbessern und neue Trainerinnen zu gewinnen. Weshalb Frauen der Weg zum Traineramt im Frauenfußball, vor allem in unteren Leistungsebenen, verstellt ist, kann allerdings bislang noch nicht befriedigend erklärt werden. Zwar wird in der Studie von Cachay/Bahlke erwähnt, dass im Frauenfußball knapp die Hälfte aller Trainer in der Bundesliga weiblich, in den unteren Ligen jedoch eher selten Trainerinnen zu finden sind, dennoch werden keine Gründe zur Erklärung dieses Phänomens angegeben. Es fehlt nicht nur an empirischem Material, sondern vor allem auch an einem plausiblen theoretischen Ansatz, der Exklusionsmechanismen zu erklären vermag, die noch vor einem möglichen praktischen Trainerinnenengagement zu wirken beginnen. Aussagen über Stereotypen bezüglich der Trainerausbildung auf den unteren Leistungsebenen als denkbare Exklusionsmechanismen liegen bisher nicht vor. Allerdings könnten Stereotype, die als Exklusionsmechanismen identifiziert werden, wichtige Erkenntnisse zur Problematik der Unterrepräsentanz von Trainerinnen im Fußballsport liefern. Trainerinnen im Frauenfußball Wie eingangs erläutert, ist die Spitze im Frauenfußball mit qualifizierten Trainerinnen besetzt. Blickt man aber dahin, wo Mädchen und Frauen ihren Einstieg in die Tätigkeit als Übungsleiterin finden, dann findet man ein dünn besiedeltes Feld vor. Was im Jahr 2000 aus der Studie von Silke Sinning zur Situation der Trainerinnen im Fußballverband Hessen hervorgeht (Sinning 2002: 102), wurde mit einer Untersuchung im Sächsischen Fußballverband (SFV) im Jahr 2003 erneut bestätigt (nicht veröffentlichte Studie der Autorin aus dem Jahr 2003). Die ohnehin schon geringe Anzahl der Trainerinnen, die im sächsischen Frauenfußball agieren, arbeitet meistens ohne Lizenz. Die Statistik des SFV gibt lediglich über den weiblichen Anteil der seit 1990 geprüften Übungsleiterinnen und Trainerinnen Auskunft. So wurden bisher 19 C-Lizenz- und 63 Jugendtrainerinnen ausgebildet (Stand: Dezember 2003). Eine einzige Frau ist in Besitz der Fußball-Trainer-B-Lizenz, allerdings gibt es weder ausgebildete A-Lizenz-Trainerinnen noch Fußball-Lehrerinnen (1). Fraglich ist überdies, ob die vom Verband ausgebildeten Übungsleiterinnen und Trainerinnen tatsächlich Mannschaften betreuen. Die Ergebnisse der Untersuchung zur Situation von Trainerinnen im SFV sprechen dagegen. So werden die Spielerinnen zum größten Teil von formal nicht qualifizierten männlichen Lehrpersonen trainiert. Die Tatsache, dass auch Trainer in den unteren Ligen im Frauenfußball meistens ohne Lizenz arbeiten, wurde in bisherigen Untersuchungen meistens nur oberflächlich behandelt. Aus dem Grund kann dieser Sachverhalt nicht ausreichend dargelegt werden. Es bleibt aber für zukünftige Studien ein wichtiger Untersuchungsgegenstand. So nützlich die aufopferungsvolle Tätigkeit der Väter, ehemaliger Fußballspieler und -spielerinnen auch sein mag, so fehlt bisweilen das fachliche Know-how gepaart mit einer gewissen Sensibilität für den weiblichen Fußballsport. Obgleich für beide Geschlechter und für TrainerInnen von Männer- sowie Frauenmannschaften gleiche Zugangsberechtigungen zu den Ausbildungslehrgängen gelten, nehmen doch vornehmlich die im Jungen- und Männerbereich tätigen Lehrpersonen das Angebot an. Während der Ausbildung eines Fußballtrainerlehrgangs wird der weibliche Fußballsport nicht spezifisch thematisiert. Diesbezüglich stellen sich folgende Fragen: Ist die fehlende mädchen- und frauensensible Komponente bei der Fußballtrainerausbildung unter anderem ein Indiz für die geringe Beteiligung der Fußballerinnen an Übungsleiter- und Trainerlehrgängen? Wäre es unter diesen Gesichtspunkten nötig,
Zwar kann man bei der geringen Rücklaufquote der beantworteten Fragebögen im SFV nur von Tendenzen sprechen. Dessen ungeachtet können die Ergebnisse – auch im Vergleich mit Ergebnissen anderer Sportarten – grundlegende Hinweise für eine folgerichtige Förderung von Trainerinnen liefern. Um die Aussagen der Studie zur Situation der Lehrpersonen im Frauenfußball am Beispiel des SFV richtig einzuordnen, bedarf es zudem noch einer historischen Perspektive. Bekanntlich beschränkte sich in der DDR die sportpolitische und materielle Zuwendung nur auf die olympischen und medaillenträchtigen Sportarten. Frauenfußball war damals allerdings weder olympisch, noch wurden attraktive internationale Wettkämpfe durchgeführt, sodass die Fußballerinnen keine internationalen Erfolge für die DDR erringen konnten und daher diese Sportart für die Sportfunktionäre als uninteressant und nicht förderwürdig galt. Gleiches betraf die Ausbildung von Trainerinnen im Fußballsport. Die Gelegenheit, sich als Übungsleiterin oder Trainerin zu engagieren, wurde infolgedessen erst nach 1992, seitdem eine beständige Entwicklung des Frauenfußballs in Sachsen zu beobachten ist, realistisch. Die Rekrutierung von Übungsleiterinnen und Trainerinnen und die damit in Verbindung stehenden Chancen für Vereine, Mädchen und Frauen längerfristig an den Fußballsport zu binden, werden bislang allerdings selten gesehen. Stereotype als Exklusionsmechanismen Die Gegenwart macht die Präsenz von Stereotypen in Politik, Wirtschaft, Religion und im Sport und damit die Aktualität der Stereotypenforschung offensichtlich. Ein besonders erschreckendes Ausmaß die Existenz von Stereotypen in der aktuellen Weltpolitik, wenn man die Folgen der Ereignisse des 11. September 2001, als die USA den terroristischen Anschlag als eine Kriegserklärung interpretierte, und die damit einhergehenden neu geschärften Feindbilder betrachtet. Die bislang bestehenden wechselseitig verallgemeinernden Vorstellungen und Bilder vom jeweiligen Gegenüber spielen bei dieser Interaktion eine wichtige, wenn nicht gar die Hauptrolle. In allen sozialen Bereichen treten Stereotype auf, so gibt es beispielsweise religiöse Stereotype (der fundamentalistische Mohammedaner), Klassenstereotypen (der beschränkte Kleinbürger) oder auch Geschlechterstereotype (die Frau am Steuer), mit denen wir permanent konfrontiert werden (Hahn 2002: 19). Die Wurzeln des Begriffes Stereotyp findet man im Griechischen, wobei stereos mit starr, fest und unbeweglich und typos mit Muster, Eindruck oder Abdruck übersetzt werden könnte. In Deutschland wird das Wort Stereotyp um das Jahr 1800 für eine Druckplatte benutzt, mittels derer Drucksätze gegossen werden, die dann vielfach unverändert reproduziert werden können (Zoll 2002: 366). Das ursprünglich aus dieser Druckersprache stammende Wort Stereotyp griff Walter Lippmann 1922 auf und benutzte es im Sinne von feststehenden Bildern in unseren Köpfen. Seit Lippmanns Buch „Public Opinion“ wird der Begriff Stereotyp zum ersten Mal in einen sozialwissenschaftlichen Kontext eingeordnet. Seither beschäftigen sich Psychologen, Sozialwissenschaftler, Linguisten, Medienwissenschaftler, Historiker, Politologen, Ethnologen, Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker mit Stereotypen. Als ein Alltagsphänomen gehören Stereotype zunächst zur mündlichen Kommunikation, wobei der kulturelle Transport neben der Alltagserzählung auch über Witze, Sagen, Märchen, Lieder, Operetten, Opern und Schimpfwörter verlaufen kann. Seit der Erfindung des Buchdrucks kommen zudem noch Schrift- und Bildmedien hinzu (Müns 2002: 126). Besonders in den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts findet die Stereotypenforschung in der Fremdsprachendidaktik und in der Interkulturellen Kommunikation großen Anklang. Dieses wachsende Interesse gilt in erster Linie den Inhalten von Stereotypen, während zumeist die theoretische Untermauerung und die Abgrenzung z. B. zum Bild, Vorurteil und Klischee fehlen. Lange Zeit beschäftigten sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hauptsächlich damit, Stereotype mit der Realität zu vergleichen, sie zu entlarven und den Aspekt des Stereotyps als defiziente Wahrnehmungsform in den Mittelpunkt zu stellen. Dieser etwas einseitigen Beschäftigung mit dem Phänomen Stereotyp liegt die Motivation zugrunde, Vorurteilen den Wahrheitsgehalt abzusprechen und sie in aufklärender Absicht richtig zu stellen mit dem Ziel, das Zusammenleben der Menschen erträglicher und friedlicher zu gestalten. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt und dem moralischen Charakter der Stereotypen ist heute nicht mehr aktuell. Vielmehr richtet sich das Augenmerk auf die Genese, Funktionen und Mechanismen von Stereotypen. Die immer komplexer werdende Kommunikation und die daraus resultierende zunehmende Öffentlichkeit der gesellschaftlichen Teilsysteme fördern den Gebrauch von Stereotypen. Auch die mit der Globalisierung einhergehenden Verunsicherungen und Ängste scheinen die Verwendung stereotyper Ausdrucksweisen noch zu verstärken. Um sich in dieser komplizierten Welt zurechtzufinden und die rasant wachsende Menge an Informationen verarbeiten zu können, benötigt das Individuum ein Instrument, mit dessen Hilfe es sich selbst einzuordnen und vom „Anderen“ und „Fremden“ abzugrenzen vermag. Stereotype reduzieren die besagte Komplexität, indem sie der Verortung in die soziale Umwelt dienen und die Funktion haben, den Einzelnen in die eigene Gruppe zu integrieren und diese von der fremden Gruppe abzugrenzen (Pleitner 2002: 276). Besonderer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor Geschlechterstereotype, welche durch pseudowissenschaftliche Publikationen wie etwa „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ auch noch intensiviert werden. Grundlage von Stereotypen ist ein Kategorisierungsprozess, in dem Menschen in Kategorien von Personen eingeteilt werden (Alfermann 1996: 10). Inwieweit Geschlechterstereotype als Exklusionsmechanismen noch vor einem Trainerinnenengagement wirken, kann hier nur spekulativ behandelt werden. Eine zukünftige Studie soll Aufschluss darüber geben. So plant die Autorin im Sommer 2005 qualitative Interviews mit ausgewählten Trainerinnen, Trainern aber auch mit Spielerinnen und Spielern des Sächsischen Fußballverbandes. Zurzeit wird eine Dokumentenanalyse durchgeführt und die Interviewstudie vorbereitet. Diese Untersuchung findet im Rahmen meiner Dissertation statt. Diskussion und Ausblick Stereotype Vorstellungen seitens des Verbandes und der Vereine, der Trainer und Trainerinnen aber auch der Spielerinnen und Spieler sind noch nicht in den Katalog der möglichen Antworten auf die Unterrepräsentanz der Trainerinnen aufgenommen. Stereotype Erwartungen an Geschlechterrollen bestimmen jedoch nach wie vor den Ausschluss von Frauen aus attraktiven Bereichen. Insofern besteht ein dringender Klärungsbedarf, inwieweit auch kommunikative Prozesse, wie der Gebrauch von Stereotypen, die Entscheidung, eine Qualifizierung anzustreben, beeinflussen können. Zunächst wäre es wichtig zu fragen, inwiefern Stereotype Exklusionsmechanismen in Gang setzen, die den Frauen eine Teilnahme an Qualifikationslehrgängen erschweren beziehungsweise unmöglich erscheinen lassen. Ziel einer qualitativen Untersuchung sollte deshalb sein, Stereotype zu identifizieren, die während der Aktivitäten von Trainerinnen, Trainern, Ausbildern, Spielerinnen, Verbands- und Vereinsfunktionären explizit nicht sichtbar werden, aber immer wieder durch die Struktur hindurchscheinen und damit einen wesentlichen Anteil an Entscheidungsprozessen haben. Anknüpfend an die generierten Ergebnisse der Untersuchungen vergangener Jahre könnten somit weiterführende Ursachen hinsichtlich der Marginalität von Trainerinnen sichtbar gemacht werden. Ergänzend ist es sinnvoll, die Situation der männlichen Lehrpersonen im Frauenfußball genauer unter die Lupe zu nehmen, um auch darüber Aussagen treffen zu können. Die Fokussierung liegt bei der geplanten Studie der Autorin jedoch nicht im Spitzensport sondern auf den unteren Leistungsebenen, in denen die Trainerinnen ihren Einstieg in die Tätigkeit finden. Denn im Spitzensport ist die Qualifizierung der Trainerinnen und Trainer anscheinend gewährleistet, was man vom Breitensport im Bereich des Frauenfußballs noch nicht behaupten kann. Der Handlungsbedarf für Verbände und Vereine scheint in mancherlei Hinsicht deutlich illustriert. Frauen wollen, was ihre Rekrutierung als Trainerinnen angeht, gezielt angesprochen werden. Diese Tatsache wird aber besonders auf unteren Ebenen und in den so genannten Männerdomänen des Sports eher „stiefmütterlich“ behandelt. Man darf gleichwohl gespannt sein, wie Verbände die Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte zur Situation von Trainerinnen und Übungsleiterinnen interpretieren und welche Schlussfolgerungen für die Praxis gezogen werden. Neben viel Zuversicht dürfte eine große Beharrlichkeit erforderlich sein, um die notwendigen Innovationen einzuleiten. 1 Die Fußball-Lehrer-Ausbildung ist die höchste Lizenzstufe des DFB. Das Ziel der Fußball-Lehrer-Ausbildung ist es, die Kandidaten auf die Aufgaben in verschiedenen Berufsfeldern des Fußballs vorzubereiten. Das umfasst vor allem hauptamtliche Stellen als DFB- oder Verbandssportlehrer, Aufgaben als Berufsfußballtrainer von der Regional- bis zu den Bundesligen und die Leitung eines Nachwuchszentrums eines Lizenzvereins. Die Ausbildung umfasst ein zweisemestriges Studium an der Deutschen Sporthochschule in Köln. (vgl. http://www.dfb.de/dfb-info/training/index.html) Literatur Alfermann, Dorothea: Geschlechterrollen und geschlechtstypisches Verhalten. Stuttgart 1996. Benning, Annette: Schön (eigen)artig sein – Eine Ausbildung zur Jugend- und Übungsleiterin für Frauen. In: Bundesausschuss Frauen im Sport des Deutschen Sportbundes: Frauen im Sport. Orientierungen – Ideen – Programme. Frankfurt a. M. 1996. Cachay, Klaus; Bahlke, Steffen: „Trainer das ist halt einfach Männersache“ Studie zur Unterrepräsentanz von Trainerinnen im Spitzensport. Köln 2003. 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